Reiseerlebnisse
Reiseerlebnisse
"Dies ist nicht das Ende aller Tage - ich komme wieder, keine Frage!"
 
Startseite
Über...
Gästebuch
Kontakt
Archiv
Abonnieren

23. 3.

Heute habe ich das erste Mal die Schule besucht. Das heißt, wir sind früh losgefahren und ich bin mit meiner Gastmutter im Schulleiterbüro gewesen. Dann hatte mich der damalige Austauschschülerbezugslehrer im Schulhaus rumgeführt, jedoch muss ich sagen, dass ich ihn kaum verstanden hab – trotz Englisch! Aber im Nachhinein weiß ich, dass er mich größtenteils nur durch die Flure vor den Klassenräumen geführt hat, hier und da mal sagte, dass dort die Cafeteria, das Clubzimmer der o-koto-bu oder auch die Turnhalle zeigte. An dem Tag haben sogar welche auf dem Sportplatz trainiert. Ich denke, es waren der Leichtathletik- und der Baseball-Club. Denn wie ich heute weiß, sind das die beiden Clubs, die am meisten und häufigsten trainieren – bzw. den Sportplatz zum trainieren benutzen! Danach sind meine Gastmutter und ich noch zum Onkel meiner Gastmutter gefahren. Dort haben wir auch Herrn Sawabe getroffen. Ich habe ganze 2 Stunden im Seiza gesessen – etwas was mir im Nachhinein viele Vorteile und Lobe einbrachte. Seiza ist die traditionelle Art auf den Knien zu sitzen – und es schlafen Ungeübten meist nach ungefähr 10 Minuten die Beine ein – auch Japanern! Mir taten nach den 2 Stunden auch die Beine weh – aber eingeschlafen waren sie nicht. Ich denke, dies ist darauf zurückzuführen, dass ich früher meine Hausaufgaben gerne auf dem Fußboden gemacht habe und somit „trainierte“ Beine hatte. Wobei trainiert hier eher nicht mit Muskelaufbau gleichgesetzt werden kann – eher mit Muskelabbau, bzw. die Gewöhnung der Muskeln an wenig Blut. Im Grunde haben in der Zeit nur Herr Sawabe und Herr Yamashita – der Onkel meiner Gastmutter – miteinander geredet.

Es ging darum (wie ich später herausfand), dass ich ja vom 30.3. bis 5.4. bei ihnen wohnen sollte, da meine Gastmutter meiner Gastschwester beim Umzug nach Nagoya behilflich sein wollte / musste und ich somit allein zu Hause gewesen wäre – es wäre nicht unbedingt schlecht gewesen, denke ich. Ich muss sagen, die Familie Yamashita ist wirklich sehr freundlich und auch sehr auf japanische Traditionen bedacht. Gerade das war anfangs ein bisschen schwierig…aber mehr dazu wenn es soweit ist. (^.~)

Auf jeden Fall, gab es während dieses Gespräches japanische Süßigkeiten und grünen Tee – ganz traditionell! Wie auch die Tatsache, dass nur Herr Sawabe und Herr Yamashita miteinander sprachen. Ich und meine Gastmutter hörten nur zu – und Frau Yamashita musste uns Tee und Süßigkeiten servieren.

Abends haben wir eine Bekannte von meinem Gastbruder vom Bahnhof abgeholt und sind zur Nachhilfeschule meines Gastbruders gefahren. Englisch. Sie haben versucht Englisch zu reden und zu üben – und ich war ein bisschen die Attraktion dort. Letztendlich war es eher eine Spaßzusammenkunft, als wirklich eine Lerngruppe. Vor allem mein Gastbruder hatte die ganze Sache sehr locker gesehen – danach bin ich nie wieder dort gewesen. Aber mir hat später mal jemand aus dieser juku zu gewunken, als ich mit meiner Gastmutter einkaufen war. Zumindest denke ich das. Denn in dem Moment, als mir gewunken wurde, wusste ich nicht, wer das hätte sein können. Ich winkte einfach zurück – danach fragte mich meine Gastmutter, wer das war. Meine Antwort: Keine Ahnung! Danach mussten wir beide lachen und haben uns darüber unterhalten, wie es ist, wenn man jemanden grüßt und sich dabei irrt. XD Auf jeden Fall fiel mir später ein, dass es vielleicht jemand aus dieser juku war – wahrscheinlich!

21.8.10 11:05
 
Letzte Einträge: моржы - von Walrössern und Eisschwimmern, Bettwanzen, Russische Dörfer, letzte Woche und Unistart, Theater


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de