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30.3. bis 5.4.

Am Montag ging es dann auf zum Onkel meiner Mutter. Er war sagen wir mal so 55 Jahre und hätte mein Opi sein können! (^.~) Er war sehr nett und wir haben uns über verschiedenste Dinge unterhalten.

Am Anfang war ich mit der Entscheidung, dass ich eine ganze Woche bei Yamashitas verbringen sollte nicht so ganz zufrieden. Herr und Frau Yamashita waren sehr nette Leute, dem möchte ich keinen Abspruch tun ~ jedoch waren sie doch sehr traditionell eingestellt und haben mich immer ein wenig großmütterlich behandelt.

Herr Yamashita war sogar Schuldirektor meiner Gastschule gewesen und brachte mir diese ein wenig näher. Er gab mir sogar den Hinweis, dass ich am Anfang des Schuljahres eine kleine Rede zu halten habe. Dementsprechend machte ich mich auch an die Arbeit und verfasste in meinem gebrochenen Japanisch ein paar Sätzchen, die Herr Yamashita für mich dann korrigierte.

Ach, und in der Zeit habe ich den größten Teil meiner Kumon-Lernbüchlein vollendet. Kumon ist eine Firma, die Ausländern in netten kleinen Schritten die Japanische Sprache beibringt und dank YFU bekam ich diese Materialien ständig (bis Level K) zugeschickt. Eigentlich sollte Herr Sawabe diese korrigieren. Nachdem er mir aber meine ersten Level nicht mehr zurück schickte, habe ich einfach die restlichen behalten und akzeptiert, dass auf meiner Urkunde nur Level F draufsteht, obwohl ich ja bis K durchgehalten habe (K ist auch das Endlevel). Man sieht also, ich hatte viel freie Zeit.

Außerdem habe ich in dieser Zeit Fahrradfahren „gelernt“ bzw. wie man auf der linken Seite fährt! (^.~) Ich bin dann mit Herrn Yamashita an einem Tag zur Schule gefahren und ich warf einen Blick über die Mauer. Was ich zwar damals nicht wusste, aber nun weiß, ist, dass der Leichtathletik-, Baseball- und Kyudo-Club zu dem Zeitpunkt trainierten. Und das ich dies in nicht allzu später Zukunft auch vor mir hatte!  (^.~)

Herr Yamashita brachte mich viel herum – vom Takoyaki-Stand bis zu einem noblen „westlichen“ Restaurant. (dessen Name mir leider entfallen ist).

Mit Yamashita-sans Tochter und ihrem Mann bin ich sogar golfen gewesen! Ich habe vorher noch nie einen Golfschläger in der Hand gehabt und war dementsprechend ungeschickt. (^.~) Aber es war eine Erfahrung für’s Leben…zumindest brauche ich sie später nicht mehr machen. XD

Und mit Yamashitas Enkelin (sie ist so alt wie mein kleiner Bruder) habe ich mir meinen ersten japanischen Kinofilm angesehen: „Madagaskar 2“ – Welch Glück, dass ich den ersten Teil kannte, somit fiel mir das Verstehen um einiges leichter. Wie gesagt – bis dahin konnte ich so gut wie kein Japanisch. Aber ich habe versucht, jede Unterhaltung auf Japanisch zu führen. Denn – nur so lernt man wirklich eine Sprache!

Alles in allem war es auch bei Yamashitas eine schöne Zeit, jedoch war ich sehr glücklich, als am 5. April meine Gasteltern vor der Tür standen und mich abholten. Wir sind dann zu viert Yakiniku essen gegangen! Das war auch ein schickes Erlebnis. Bis dahin kannte ich ja Yakiniku nur vom Hören sagen, aber als ich dann die ersten Stichflammen aus unserem Bratteller kommen sah, wurde mir schon ganz anders zu Mute. Lecker war es aber auf jeden Fall (so wie alle anderen japanischen Gerichte :D )

15.2.11 20:28
 
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